Block Gruen

Block Blau

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Einrichtungsspezifische Besonderheiten

 

 

Der Mini-Club – Die Eingewöhnungszeit

 

Kinder brauchen Begleitung beim Übergang in eine neue Welt!

 

Für Kleinkinder ist es ein großer Schritt in der Entwicklung, wenn sie die behütende Familie, wenn auch nur stundenweise, verlassen und eine neue Welt erobern:

  •      eine neue Umgebung kennen lernen
  •      neue Spielmaterialien erkunden
  •      fremden Kindern und Erwachsenen begegnen
  •      und vieles mehr

 

Alle Kinder brauchen einen sanften Übergang vom Elternhaus zum Kindergarten – die Eingewöhnungszeit.

Um den Übergang vom behütenden Elternhaus in den Kindergarten für Eltern und Kinder zu erleichtern, gibt es in unserem Kindergarten den „Mini – Club“.

Hier können die Kinder ca. ein Jahr lang vor dem regulären Kindergartenbesuch - ohne Stress, denn eine Bezugsperson ist immer in der Nähe – unsere Einrichtung erkunden.

Die Kinder lernen die Gruppenräume kennen, außerdem wird ihnen im Laufe der Zeit das ganze Haus mit Turnraum, Flur und Waschraum und allen Nebenräumen vertraut.

Wenn die Kinder dann alleine in den Kindergarten gehen, sind ihnen die Räume vertraut und sie kennen aus jeder Gruppe eine Erzieherin.

Auch den Eltern fällt es leichter, ihr Kind in einen Kindergarten zu bringen, der ihnen bekannt ist und in dem sie einige Erzieherinnen kennen, wenn manche offene Frage bereits gestellt und beantwortet werden konnte.

Der Mini-Club ist für alle Kinder aus unserem Einzugsgebiet, ca. ein Jahr vor dem regulären Kindergartenbesuch, in Begleitung einer Bezugsperson.

Er findet jeden Dienstag (außer in den Schulferien) von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr im Kindergarten statt.

Wir Erzieherinnen wünschen uns, dass recht viele Eltern das Angebot „Mini-Club“ annehmen.

Die Betreuung eines Kindes ist am Anfang immer schonender und leichter, wenn es gemeinsam mit einer Bezugsperson den Kindergarten bereits erkundet hat, und die Einrichtung und auch wir nicht mehr fremd sind.

Kindern, die keine Möglichkeit hatten den Mini-Club zu besuchen, gestalten wir - je nach Alter und Kind - die ersten Wochen im Kindergarten zur Eingewöhnung ganz individuell (in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell). Sei es, dass ein Elternteil in den ersten Tagen zur Sicherheit in der Nähe ist, bzw. die ersten Tage von der Dauer des Besuches – je nach Möglichkeit der Eltern - etwas kürzer und dann mit immer länger werdenden Aufenthaltszeiten aufgebaut werden.

 

Kinder finden täglich neue Wege, in die Welt des Wissens aufzubrechen.

 

 

Das letzte Jahr im Kindergarten

Das letzte Jahr vor der Einschulung ist ein ganz besonderes Jahr im Kindergarten.

Die Kinder verändern sich:  

  • der Babyspeck verschwindet
  • sie wachsen (manche ganz enorm)
  • die ersten Wackelzähne künden den Wandel vom Kleinkind zum Schulkind an
  • sie sind sehr wissbegierig
  • sie verlangen mehr Anforderungen vom Kindergartentag

 

Um den Kindern den Übergang in die Schule zu erleichtern und ihre Selbständigkeit und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, finden in diesem Jahr viele zusätzliche Aktivitäten statt. Hierbei wollen wir die gesamte Persönlichkeitsentwicklung der Kinder unterstützen.

Kinder brauchen deshalb neben verlässlichen emotionalen Beziehungen zu den Erwachsenen vielfältige Angebote, die inhaltlich an ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Interessen anknüpfen, ihre Neugier wecken, ihre Fantasie anregen und ihre Kreativität herausfordern. Der Übergang in die Grundsschule fällt Kindern umso leichter, je mehr Kenntnisse sie über ihre Umwelt und über soziale Zusammenhänge besitzen.

Der Kindergarten richtet sich dabei nach den Bildungsempfehlungen des Kultusministeriums für Rheinland-Pfalz.

Jedes Vorschulkind kann ein T-Shirt mit seinem Gruppenemblem vorne und auf dem Rücken mit dem Wort „Schulanfänger“ und den Gruppensymbolen erwerben, um zu zeigen „Ich gehöre jetzt zu den Großen“.

 

Unser Vorschulprogramm unterteilt sich in folgende Bereiche:

  • Kooperation Kita / Grundschule
  • Feld-Wald-Wiesentage
  • Exkursionen
  • Schwimmen
  • Sprachprogramm
  • Arbeitsblätter
  • Abschlussfahrt

 

Die besonderen AKTIVITÄTEN finden im Allgemeinen ohne die Eltern statt, da die Kinder immer mehr Eigenverantwortung für sich selbst und ihre persönlichen Dinge übernehmen lernen sollen. Sie lernen dabei ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken und auszusprechen. Das Umfeld der Kinder wird vergrößert und sie lernen sich auch in ihrer näheren und weiteren Umgebung zurecht zu finden.

Die erste Aktion ist der Besuch des Barfußpfades in Bad Sobernheim, bei dem die Eltern noch mitfahren können.

Weiter besichtigen wir im Laufe des Jahres z.B. das Krankenhaus in Kusel, die Polizei, die Feuerwehr, die Bücherei und vieles mehr.

Auch besucht uns von der Jugendverkehrswacht Herr Eckstein und zeigt den Kindern, wie man gefahrlos über die Straße geht und sich richtig im Straßenverkehr verhält.

Eine Zugfahrt nach Kaiserslautern zur Garten- und Dinoschau ist bei unseren Aktionen ein tolles Erlebnis.

Im September fangen unsere Schulanfängeraktivitäten an, die jeden Dienstag bis zu den  Sommerferien stattfinden.

Bei den Feld-, Wald- und Wiesentagen erkunden wir die nähere und weitere Umgebung und dürfen in so manch interessanten landwirtschaftlichen Betrieb reinschauen. 
Hier können die Kinder die Natur erleben und die Ausdauer trainieren. Sie entdecken die viel Interessantes und setzen sich mit den Besonderheiten der Natur und ihrer Tierwelt auseinander. Sie lernen auch einmal ohne Spielsachen sich zu beschäftigen und Kreativität und Fantasie zu entwickeln.

Nach den Herbstferien bis Anfang Mai beginnt die Zeit im SCHWIMMBAD. Jeden Dienstag fahren wir mit dem Bus nach Kusel zum Schwimmen. Hier findet eine Wassergewöhnung unter Mitwirkung des Bademeisters statt. Die Kinder verlieren spielerisch die Angst vor dem Wasser und entwickeln im Wasser ein Körpergefühl, das ihnen Sicherheit und Selbstvertrauen gibt. Sie lernen sich selbständig an- und auszuziehen und auf ihre Sachen zu achten.

Vom Herbst bis in den Frühling läuft unser 12-wöchiges SPRACHPROGRAMM. Hier werden die Vorschulkinder auf den Erwerb der Schriftsprache vorbereitet. Es wird ihnen die Lautsprache näher gebracht, welche die Vorstufe zur Schriftsprache ist. Je sicherer das Kind am Schulanfang die Lautsprache beherrscht, desto leichter fällt ihm das Schreiben- und Lesenlernen. Hierbei werden jeden Morgen verschiedene Trainingseinheiten durchgeführt. Mit Lauschspielen, Reimen, dem bewussten Erfassen von verschieden langen Wörtern und Sätzen, dem Erkennen von Silben, dem Hören von Anlauten und dem Zerlegen der Worte in Phoneme wird langsam das Sprachbewusstsein der Kinder gefördert.

Über das ganze letzte Jahr arbeiten wir mit den Vorschulkindern an ARBEITSBLÄTTERN. Dabei sprechen wir über verschiedene Themen, experimentieren und erarbeiten dazu verschiedene Arbeitsblätter. Die Konzentration und Ausdauer werden hier geschult. Die Kinder lernen bewusst zu zuhören und Arbeitsanweisungen umzusetzen, die für die gesamte Gruppe gegeben werden. Kurze Geschichten werden nacherzählt und das logische Denken angeregt. Das Mengenverständnis wird verbessert und ebenfalls mit Arbeitsblättern vertieft. Die Auge-Hand-Koordination und die Zeichenfähigkeit werden gezielt gefördert, um auf das Schreiben in der Schule vorzubereiten.

 

Der Höhepunkt im letzten Kindergartenjahr ist die ABSCHLUSSFAHRT

Unsere „Großen“ fahren dabei für 2 Tage auf den „Bamberger Hof“ und erleben dort ohne die Eltern ein großes Abenteuer. Bei Spielen, einer Erlebniswanderung, gemeinsamen Grillen und Essen und einer Nachtwanderung vergeht der erste Tag ganz schnell und auch die Nacht in fremden Betten ist eine Herausforderung für die Kinder. Oft waren sie noch nie so lange von ihren Eltern getrennt. Jetzt dürfen sie zeigen, wie selbständig und selbstbewusst sie sich entwickelt haben.

Im letzten Kindergartenjahr bieten wir den Kindern einen breiten Rahmen, der es ihnen ermöglicht ihre Fähigkeiten und Begabungen zu entwickeln. Wir stärken sie im sozialen, emotionalen, motorischen und kognitiven Bereich und vermitteln ihnen den Spaß an Neuem. Sie sollen gruppenfähig werden, selbstständig, selbstbewusst und emotional stabil.

 

Kooperation Kindergarten – Grundschule

Um den Übergang zur Grundschule für die Kinder fließend zu gestalten, bedarf es einer guten Zusammenarbeit zwischen den Eltern, den Erzieherinnen und den Lehrern.

Wir erstellen mit den Lehrkräften zusammen einen „Fahrplan“, der die Kinder und auch die Eltern Stück für Stück mit der Schule vertraut macht:

 

Juli / August:

  • Elternabend im Kindergarten mit dem Schwerpunkt:

„das letzte Jahr im Kindergarten“ – Austausch über die Erwartungen der Eltern, Bedürfnisse der Kinder und dem Ablauf und den Projekten in diesem besondern Jahr im Kindergarten

Oktober:

  • Gemeinsame Konferenz zur Absprache und Planung der Zusammenarbeit und Rückmeldung über die schulische Entwicklung der Erstklässler (mit Einverständnis der Eltern)
  • Planung der jährlichen Martinsfeier

November:

  • Immer am 11.11. findet die gemeinsame Martinsfeier mit der Grundschule statt

Januar - Mai:

  • Start der einmal im Monat stattfindenden gemeinsamen Aktionen wie:
    • Erkunden des Schulhauses auf eigene Faust
    • Kennen lernen des zukünftigen Lehrers
    • Besuch der ersten, bzw. zweiten Klasse im Unterricht / Kennen lernen der Schulregeln

April:

  • Gemeinsame Konferenz zur Abstimmung der päd. Konzepte und Gespräche über die künftigen Schulkinder (schriftl. Einverständnis der Eltern liegt bis dahin der Grundschule vor)

Juni / Juli:

  • Die Kindergartenkinder verbringen einen ganzen Vormittag mit Unterricht als „Schulkinder“ mit ihrem zukünftigen Lehrer
  • Gegenseitige Teilnahme an Festen und Aufführungen
  • Elterninformationsabend der Grundschule
  • Abschließender gemeinsamer Ausflug von Vorschulkindern und Erstklässlern mit einem abenteuerlichem und spanndendem Abschluss.

 

... und ein neuer Jahrgang erwartet uns!

 

 

 

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